DIE IDEENBEFREIER - Der Film
Heike Pawlitzki

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

von am 14. Februar 2012, kommentieren

Sei lebendig! Lass dich nicht einfach treiben! Sei anders!

 

Seien Sie kreativ, jetzt. Die Forderung ist schnell formuliert.  Angeblich soll auch in wirklich jedem Menschen das Kreativ-Talent stecken? Falls es sich mal wieder sehr, sehr gut versteckt hat, Ihr Kreativ-Talent, versuchen Sie es mit Technik. Es gibt für jede Herausforderung passende Kreativitätstechniken. Doch welche Technik ist geeignet? Das Periodensystem kreativer Arbeitstechniken von CreaJour.de gibt einen umfangreichen Überblick. Suchen Sie viele neue Ideen? Wollen Sie konkrete Ideen umsetzen? Würden Sie Ihre Idee gern besser machen? Nach genau diesen Gesichtspunkten – Orientierung, Generierung, Optimierung und Realisierung – sind die unterschiedlichsten Techniken in einem Periodensystem geordnet.

Da sollte für jeden das passende Rezept für einen Richtungswechsel dabei sein!

 

Ein Gastkommentar von Mandy Korzetz
Rosa Hauch

iDeen für das Bilderbuch der modernen Kommunikation

von am 23. Januar 2012, kommentieren

aivonipodipad

Heike Pawlitzki

Wenn 30 Sekunden 3 Millionen Dollar kosten…

von am 8. Dezember 2011, kommentieren

…ist ein 90 Sekundenclip ein budgetfressendes Monster.   Wann ist ein Film sein Geld wert? In welchem Verhältnis stehen teuer und originell zueinander und zum Produkt? In unserem Film sehen Sie in den Hauptrollen Stift und Zettel. Schere ist nach Ansicht aller Kritiker die Bestbesetzung der Nebenrolle und auch die Hand-Statisten geben alles. Sehen Sie selbst…und steigen Sie um.

 

Rosa Hauch

Fehle. m.r jetzt d.e .dee.?

von am 4. November 2011, kommentieren

D.e Welt ohne "i" und ohne "n"

Rosa Hauch

Wie steht es um Ihren Ideenrausch?

von am , kommentieren

Diesen Test hat uns Edeltraud Bätz geschickt. Als Ideenmanagerin weiß sie um die Bedeutung der kreativen Ideen in unserem Alltag. Und jetzt sind Sie dran. Wie gut können Sie um die Ecke denken?

 

Sie kennen den Unterschied
zwischen einem originellen Einfall und
einer professionellen Idee?
Ja

O

Nein

O

Divergentes Denken fällt Ihnen leicht und Sie
betrachten jedes Thema flexibel und offen aus
unterschiedlichen Blickwinkeln?
Ja

O

Nein

O

Der Zugang zu Ihrer Intuition und Ihrem
Bauchgefühl ist Ihnen genauso wichtig
wie die die rationale Argumentation?
Ja

O

Nein

O

Inspiration finden Sie immer und überall
und Ihre Neugierde kennt keine Grenzen?
Ja

O

Nein

O

Sie sind mit mindestens fünf verschiedenen
Kreativitätstechniken vertraut und wenden
diese regelmäßig und erfolgreich an?
Ja

O

Nein

O

Sie und/oder Ihre Mitarbeiter trainieren Ihre
kreative Kompetenz regelmäßig allein oder
mit Hilfe eines professionellen Trainers?
Ja

O

Nein

O

Ihr Unternehmen hat einen informellen
Ideenmanager ernannt, der die firmeninterne
Ideensammlung verantwortet?
Ja

O

Nein

O

Für jedes “Ja” können Sie sich 2, für jedes “Nein” 0 Punkte gutschreiben.

14 Punkte Herzlichen Glückwunsch, Ihre Ideen sind im Fluss! 
10 – 12 Punkte Sie sind auf dem richtigen Weg, sollten bei Gelegenheit aber einmal über Optimierung nachdenken. 
6 – 8 Punkte Na ja, mit einem Kreativworkshop und dem entsprechenden Methoden-Training kommen Sie aus dem Formtief wieder raus. 
2 – 4 Punkte Jetzt aber hopp angerufen und einen Workshop gebucht, sonst sehe ich schwarz. 
0 Punkte Wie konnte es nur so lange gut gehen?
Verraten Sie mir Ihr Geheimnis?

 

 

Heike Pawlitzki

Micky Maus macht’s möglich: Plausible Projektideen in drei einfachen Schritten.

von am 24. Oktober 2011, kommentieren

Elefant auf RollerskatesDie meisten Menschen dürften beim Stichwort „Walt Disney“ an Micky, Donald und Goofy denken, und keine Frage: Das ist Disney. Jenseits seiner Trickfiguren war der Mensch Disney aber mehr als nur Geschichtenerzähler und Unternehmer: Er war ein waschechter Visionär und bekennender Futurist, der nicht wahllos über neue Einfälle stolperte, sondern bewusst und zielgerichtet auf wahnwitzig spannende Ideen hinarbeitete, u.a. auf eine experimentelle Zukunftsstadt (Kodename: EPCOT), in der neue Lebensweisen einer besseren Zukunft am lebenden Objekt studiert werden sollten. Disneys überlieferte Kreativtechnik ist hierbei wahlweise als Dreistuhl- und als Dreiraum-Modell bekannt und basiert auf dem Rollenspielgedanken: In drei wahlweise gedachten oder realen Räumen sollten seine Mitarbeiter drei grundlegend verschiedene Rollen spielen und sich – auf etwas schizophrene Weise – komplett von ihren Rollen in den jeweils anderen Räumen abkapseln.

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Rosa Hauch

Beiß doch mal die Zähne zusammen…

von am 13. September 2011, kommentieren

Von Volksweisheiten und Volkskrankheiten

Fünf Luftballons mit Smiley

Manch einer geht frisch, fröhlich, ein Liedchen trällernd, nach zehn Stunden aus dem Büro und andere kriechen nach noch nicht einmal der Hälfte quasi auf dem Zahnfleisch. 

Die Zeit schreibt dazu:

„Auffällig ist die heftige Zunahme der Fehltage aufgrund von Burn-out, Stress und totaler Erschöpfung. Diese Erkrankungen werden meist gesondert diagnostiziert. Allein mit Burn-out waren vergangenes Jahr – hochgerechnet auf sämtliche gesetzlich versicherte Beschäftigte in Deutschland – knapp 100.000 Arbeitnehmer krankgeschrieben. Seit 2004 seien die Burn-out-Fehltage damit um fast das Neunfache auf insgesamt 1,8 Millionen angestiegen, so das Institut.“

Und die Statistiksammlung statista.com bestätigt:

“Im Jahr 2010 machten die Arbeitnehmer in Deutschland 1.248,2 Millionen Überstunden.”

Viele der Betroffenen beißen wirklich die Zähne zusammen. Wenn wir das jetzt direkt nachempfinden, also Schultern hochziehen zum Schutz vor noch mehr Nackenschlägen, Zähne zusammenbeißen und durchatmen, stellen wir überraschend fest: das geht gar nicht. Erst wenn wir die Spannung wieder lösen, dringt die Atemluft weiter in den Körper als nur in den gepressten Brustkorb. Dieser Rat des Volksmundes hat sich also überlebt für unsere moderne Arbeitswelt. Doch wie schützen wir uns vor dem Ausgebrannt sein? Was hält stattdessen das Feuer der Begeisterung wach?

Am besten nähren wir unser Feuer selbst und nehmen das Heft in die eigene Hand. Auf Seite 1 dieses Heftes steht:

 

Ab Seite 2 folgen je nach Gusto und Interesse Sprucheigenkreationen, die zur ganz persönlichen Erlebniswelt jedes einzelnen passen.

Mein Pendant zu „Beiß doch mal die Zähne zusammen“ heißt beim Lauftraining „Ich will Äthiopier sehen“. Die Assoziationen zu leichtfüßigen Läufern mit gefühlten Sieben-Meilen-Turnschuhen sind motivierender als selbige zur Pressatmung mit verkrampftem Kiefer.

Auf die Rückseite unseres Heftes „Feuer der Begeisterung“ malen wir einen Radioknopf. Kennen Sie die etwas älteren Bedienelemente zum Drehen noch? Genau. Den brauchen wir zum Leise-Drehen. Sollte Ihnen wieder einmal jemand begegnen, der von allem zu viel hat, zu laut ist, zu fordernd, zu überheblich, dann drehen Sie ihn einfach gedanklich etwas leiser. Aus zu laut wird verständlich, aus fordernd bestimmt, aus überheblich selbstsicher. Darum geht’s. Sich seiner selbst wieder sicher werden, Vertrauen fassen in die eigene Leistung. Das kann nur jeder für sich selbst erreichen.

Heike Pawlitzki

Sprache schafft Kreativität, Kreativität schafft Sprache.

von am 16. August 2011, kommentieren

Übersetzer wissen es schon längst: Keine zwei Sprachen der Erde sind wirklich deckungsgleich. Ein stolzer Ritter und ein Knight in shining armor mögen sich in etwa auf Augenhöhe begegnen, aber während das herausragendste Merkmal des Ritters die Tatsache ist, dass er nicht zu Fuß gehen muss, geht es beim Knight als bewaffnetem Knecht in erster Linie um den möglichst treuen Dienst an seinem Herrn und Meister. Die beiden mittelalterlichen Akteure mögen sich auf den ersten Blick also gleichen, sieht man aber genauer hin, sind sie recht ungleiche Gleiche.

 An trüben Tagen mag man dieses Phänomen beklagen, in freundlicherem Licht betrachtet, kann man es sich aber auch als unerschöpfliche Quelle für Ideen zunutze machen, denn wenig lässt die kreativen Säfte besser sprudeln als das fröhliche Jonglieren mit Worten und Sprachen.

Beispiel: Redewendungen. Wo hierzulande mit goldenem Handschlag gefeuert wird, springen französische Ex-Manager gerne mit vergoldetem Fallschirm aus ihrer Firmenzentrale. Die regenbegeisterten Engländer lassen an wirklich nassen Tagen Katzen und Hunde vom Himmel fallen, und wo Deutsche zwei Fliegen mit einer Klappe in die nächste Welt befördern, erlegen Spanier lieber zwei Vögel mit einem Schuss. Verschiedene Sprachen suchen sich also unterschiedliche Bilder, und Bilder können im Gegenzug zu ganz neuen Ideen und Abstraktionen führen. weiterlesen

Heike Pawlitzki

Über Ideenkiller und Killerphrasen.

von am 6. Juli 2011, ein Kommentar

Ein Fall für die Ideenbefreier.

Liebe Ideenkiller im Alltag, Berufsleben und in meinem eigenen Kopf. Hier kommt die ultimative Anleitung zum Ideenkillen:

Aufgepasst, so tötet man erfolgreich Ideen. Einfach immer “Nein, aber…” denken. Mit diesem Lebensmotto ermordet man die außergewöhnlichsten Ideen. So ein Mordanschläg demotiviert auch das euphorischste Team. Schon Erich Kästner schrieb über Ideen-Killer.

“Die Hühner fühlten sich plötzlich verpflichtet, statt Eiern Apfeltörtchen zu legen. Die Sache zerschlug sich. Und zwar weswegen? Das Huhn ist auf Eier eingerichtet! So wurde schon manche Idee vernichtet!”

Und hier sind sie, die beliebtesten Killerphrasen, die garantiert jede gute Idee sofort im Keim ersticken.

Anleitung:

Ausdrucken, damit ins Meeting setzen, auf Killerphrasen lauern und ankreuzen. Gewonnen hat, wer zuerst fünf in einer Reihe hat. Dann laut “Killerphrasen-Bingo” brüllen.

Killerphrasenbingo

Weitere Ideenkiller finden Sie unter: http://ideenkiller.de/

Ironisch und durchaus anschauenswert – Das Webspecial „IDEE-ADE“der Draftfcb Agentur.

http://www.idee-ade.de/ 

Und welche Ideenkiller, Killerphrasen, Ideenblockaden und Innovationskiller sind Ihnen im Alltag schon begegnet? Wie gehen Sie damit um?

Rosa Hauch

Durchgebrannt und abgebrannt

von am 22. Juni 2011, kommentieren
Holzskulptur Hessentag 2011

Bis hierhin und nicht weiter

Holzskulptur Hessentag 2011

Kleeblatt

Holzskulptur Hessentag 2011

Durchblick

Holzskulptur Hessentag 2011

Man muss es nur richtig anfassen

Holzskulptur Hessentag 2011

Magisches Auge

Und jetzt bitte mal alle die Hände hoch, die beim Lesen der Überschrift an das überhastete Verlassen einer Partnerschaft und das sich anschließende Desaster gedacht haben.

Die hier abgebildeten Kunstwerke sind Fundstückchen vom Hessentag 2011 aus Ober-Ursel. Welche Untertitel haben die Kreationen verdient? Welche Inspiration ergibt sich?

 Ist das Kunst oder kann das weg?

Die Sammlung aus gutem Holz beginnt:

  • abgebrannt, durchgebrannt, angefeuert,
  • auf dem Holzweg,
  • durchschauen, draufschauen,
  • lebt denn der alte Holzmichel noch,
  • Struktur, Kontrast,
  • tief anzünden…,
  • Baumstamm, Stammbaum,